Ich sehe gerade all diejenigen Punx euphorisch in den Pogomob stürmen, die Bands wie die KRUM BUMS, MONSTER SQUAD, HELLRATZ und THE UNSEEN total abfeiern. Junge Stachel-Punx mit riesigen Rückenaufnähern, ´ner Tonne Nieten an der Jacke und Spuren von Alkohol im Blut. DISTRICT DIVIDED kommen aus Amiland und haben den Weg auf das SS-KALIERT-Label Razorblade Music aus Duisburg gefunden. Die 8 Songs auf der CD schüren Aggressionen. Sie gehen keine Umwege, sondern formulieren blanke Wut, Protest und den klassischen Punk der Strasse. Mit mehrstimmigen Chören, der melodischen wie auch metallischen Gitarre der KRUM BUMS und dem Enthusiasmus, den man als junge Punks gerne nach aussen kehrt, wenn man sich für die eigene Bewegung stark macht und seinen Rücken durchdrückt. Sie sind übrigens auch genauso auffällig gestylt und aufgedonnert wie die PESTPOCKEN und SS-KALIERT, die Poser, haha... Einziges Manko: den Song „matchday madness“ mit seinen Ole Ole Chören und der Hommage an den eigenen Sportverein hätte man sich schenken können. Ansonsten geht der Daumen nach oben.
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